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"Wie sag' ich's meinem Enkel? - Enkel nicht um Gott betrügen"

05.11.2015, Petri-Kirche, Minden
Referent: Prof. Dr. Albert Biesinger

„Wie sag' ich's meinem Enkelkind? Enkel nicht um Gott betrügen“ - unter diesem Titel sprach Prof. Albert Biesinger am Donnerstag, den 5.November, in der Petrikirche. Katholisches Bildungswerk und Evangelisches Erwachsenenbildungswerk hatten zu der Veranstaltung eingeladen.

Ganz gleich – so Biesinger – ob und wie Eltern ihren Kindern Glauben vermitteln: Die Diversität kann die Glaubensvermittlung durch Großeltern für Kinder interessant machen („Mama macht's so, aber bei Oma ist das anders!“). Unterschiede gelte es, nicht zu verwischen. Großeltern sollten selbstbewusst mit ihren Enkeln praktizieren, was ihnen selbst wichtig sei; sie sollten authentisch sein.

Wichtig und wirkungsvoll seien bei der Glaubensvermittlung Rituale: Tischgebet (bei dem sich die Betenden bei den Händen halten), Abendgebet in kindgerechter Form, ggf. Kreuzzeichen, Aufstellen von Kerzen und die Erklärung solcher Rituale in kindgerechter Form. Auch das Vorlesen „biblischer Geschichten“ wecke das kindliche Interesse. Dabei sei es außerordentlich bedeutsam, kein Angst erzeugendes Gottesbild – mit dem viele aus der Großelterngeneration noch aufgewachsen seien – zu vermitteln. Religiöse Erziehung müsse „locker und alltagstauglich“ sein.

Auf religiöse Erziehung zu verzichten mit dem Argument, Kinder sollten sich später einmal selbst frei für oder gegen den Glauben entscheiden können, sei wirklichkeitsfremd: Man könne sich nicht für etwas entscheiden, für das man gar „keine Antennen entwickelt“ habe.

Gerade angesichts des Zustroms von Muslimen, die traditionell stärker religiös gebunden seien, nach Europa sei die Kenntnis des eigenen Glaubens wichtig.

Abschließend stellte Biesinger zahlreiche Bücher vor, die bei der Glaubensvermittlung hilfreich sein könnten.

(Tilmann Hitzler-Spital - Text und Foto)  

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