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Reisetagebuch Rwanda vom 17.07.2015 - Dritter und letzter Eintrag

Hallo liebe Leser,
dies wird unser letzter Eintrag in dieses Reisetagebuch sein, da wir am Montagabend abreisen werden.

Beginnen wir mit den Erlebnissen von Samstag, dem 11. Juli 2015. An diesem Tag waren wir nach Rwankuba zu einer Priesterweihe eingeladen. Um 8 Uhr starteten wir und kamen gegen 9:30 Uhr in Rwankuba an. Dort wurden wir sehr freundlich von den Menschen empfangen. Es ist nicht so wie in Deutschland, dass eine Zeremonie für einen Priester veranstaltet wird, sondern es wurde ein Mann zum Priester geweiht und vier Männer zu Diakonen. Ein Diakon ist die Vorstufe zu einem katholischen Priester. Dieser Gottesdienst dauerte exakt nur fuenf Stunden.
Den Sonntag durften wir, dank fünffachen Segens, frei machen. Wir wurden am Nachmittag von Sister Rosa, der Verwaltungschefin von allen kirchlichen Einrichtungen hier in Ruli, umher geführt, um das Projekt, dass jeweils fünf Waisen in einer Familie leben, zu beschauen.

Am Montag durften wir uns die Secundary School und das APEM, eine Einrichtung für Schüler, die nicht studieren gehen können, ansehen. Danach ging die mentale Vorbereitung auf den Akagera National Park los. Wir mussten packen.

Am nächsten Morgen ging die Reise sehr früh los. Zuerst sind wir runter nach Kigali gefahren und haben dort den Caritasladen und den Kigali-Tourist-Market besucht. Nachdem wir dort alle Geschäfte erledigt hatten, sind wir auf zum Akagera-National-Park. Die Fahrt war echt witzig, weil zuerst der Reifen des einen Autos geplatzt ist und dann das andere Auto von der Polizei angehalten wurde, weil es zu schnell gefahren ist. Nach zwei Stunden waren wir im Park und sogleich liefen uns Paviane über den Weg. Wir checkten ins Hotel ein und freuten uns über puren Luxus: fließendes, warmes Wasser und eine Badewanne. Nach der langen Reise war dies ein wundervoller Ausklang.

Mittwoch waren wir den ganzen Tag im Park, um Tiere zu beobachten. Das Highlight war das Picknick mit den Nilpferden, aber auch der Elefantenbulle, welcher uns den Weg versperrte, war nett. Der Akagera-National-Park kann nur weiter empfohlen werden.

Gestern waren wir bei einem alten Bekannten: Gerard. Er hatte uns zum Essen eingeladen und man muss sagen, dass das Essen vom Allerfeinsten war.

Heute ging dann unsere letzte, große Shoppingtour los, denn unsere ganzen Sachen, welche wir in Bestellung gegeben hatten, wollten abgeholt werden. Das Highlight des heutigen Tages war dann, dass die Volkstänzer und die Trommler uns einen Besuch abgestattet haben. Die Trommler, die hatten es einfach drauf.

Wir danken allen Lesern, die unsere Reise mitverfolgt haben.

Es grüßen
Beate, Karl, Julian, Kerstin und Anna


Ein Ausschnitt von dem Einzug der Priester beim Gottesdienst der Priesterweihe in Rwankuba.


Die Prozession, wo Geschenke den Priestern überbracht werden.


Ein Gruppenfoto mit dem Erzbischof von Ruanda.


Ein Elefantenbulle, der uns im Akagera-National-Park den Weg versperrt hat.


Eine Giraffe.


Nilpferde, mit denen wir zu Mittag gegessen haben.


Die Trommler.


Da waren wir bei Jean-Bosco, einem Katecheten, eingeladen. Er und seine Frau übergeben Karl, stellvertretend für unsere Gemeinde, ein Geschenk.


Julian und Kerstin ehrfürchtig vor dem schärfsten Gewürz Ruandas.

(Alle Fotos: Anna Kühlmann)


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